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  • Marco Westerkowsky

Schluss mit 9 to 5!

Schluss mit 9 to 5 - Das geht mir schon lang durch den Kopf... Freiheit! Wahrscheinlich endet es in "10 to 10", aber dafür FREI! :)


Ok zugegeben, das wird sich jetzt ein bisschen wie Beschweren auf hohem Niveau anhören. Denn seit dem ich arbeite, habe ich Gleitzeit, 30 Tage Urlaub und einen vergleichsweise entspannten Arbeitsalltag. (Zumindest nach meinem Studium, was davor war zähle ich mal nicht mit dazu ;)

Also eigentlich ziemlich Premium unter den Angestelltenverhältnissen im deutschlandweiten Vergleich. Von weltweiten Relationen mal ganz zu schweigen - EIGENTLICH!


Dennoch fühle ich mich gefesselt, ausgesaugt und nicht wirklich verstanden und wertgeschätzt! An einem normalen "Angestellten"-Tag bleibt so wenig Zeit ICH zu sein. Unwichtige Meetings hier, überflüssige Mails da. Und das 8h am Tag, um sich dafür im Gegenzug materielle Dinge zur Realitätsverdrängung zu kaufen und sich einmal im Jahr im "Hotelresort auszuspannen". (ok, Hotels sinds nicht bei mir, aber der Urlaub ist zu kurz und unflexibel ;)

Ich möchte nicht ausspannen von dem was ich tagtäglich mache, ich möchte von der Gier nach Wissen und Neuem über das was ich liebe angetrieben werden und Tag für Tag an der eigenen Weiterentwicklung arbeiten, um mir etwas "Eigenes" aufzubauen.


Wenn ich nun meine Mum als Beispiel nehme, die sich schon seit jeher als Alten- und Krankenpflegerin für andere abgerackert hat, ohne entsprechend entlohnt zu werden, dann sehe ich Sie immer mit zwei paar Augen. Die einen haben zu tiefst Respekt für den unermüdlichen und auch immer kollegial gedachten Einsatz, vor allem unter dem Gesichtspunkt, mir damals immer ein gutes und sicheres Leben als alleinerziehende Mutter bieten zu können. Deshalb an dieser Stelle auch noch einmal ein RIESEN DANKESCHÖN an dich, meine liebste Muddi! :-*

Leider sieht das andere paar Augen dies etwas gesellschafts- und systemkritischer... Wie sie sich viel zu viel gesellschaftstreu und getrieben von der Angst den Arbeitsplatz zu verlieren, jeden Tag aufs Neue aufgeopfert hat um den privaten Pflegeheim-Besitzern, die sich offensichtlich immer mehr um die Finanzen als um die Menschen, die Mitarbeiter, geschert haben, noch weiter die Taschen zu füllen. Und das ist es, was mich an der heutigen Gesellschaft doch immer wieder so stört:

Die Getriebenheit von Angst und Erwartungen!


Also auf gehts... Träume haben, hohe Ziele setzen, hart ackern und den Weg zum Ziel hoffentlich bald vollkommen genießen können...





#dream #nomore9to5

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